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ich möchte Sie herzlich zu meiner Ausstellung "Jazzkeramik und Abstammungslehre" einladen








Die Ausstellung geht ab 19 November 2010 bis zum 07. Februar 2011
Ich freue mich auf Ihr Kommen
Burgauer Galerie
Norbert-Schuster-Str.6
89331 Burgau
Foto von Eröffnung

Pressemitteilung

Tatiana Borushko, Bildhauerin und Keramikerin aus Kharkov (Ukraine), ausgebildete Architektin
In ihrer fünfzehnjährigen Erfahrung als Künstlerin hatte sie Ausstellungen in Russland, Ukraine,
Litauen und Deutschland. Nun lebt sie in München und unterrichtet Keramik in einer Kunstschule.
Auf der Ausstellung in Burgau präsentiert sie erstmalig zwei neue Serien von Keramikobjekten: die „Jazzkeramik“ und die „Abstammungslehre“.

Die „Jazzkeramik“ ist eine Serie von Handwerksarbeiten, entstanden unter dem Einfluss verschiedener Jazz-Kompositionen
als Erforschung des Zusammenspiels zwischen Musik und Objekt. Tatiana Borushko nutzt architektonische Mittel
der Visualisierung und improvisiert. Im Laufe der Entstehung dieser Serie war die externe Wahrnehmung, welche direkten Einfluss
auf die Form des Objektes hat, auf die Jazzmusik, die assoziativen Farben und Fakturen konzentriert. Jedes Objekt trägt den ihm
entsprechenden Titel aus dem Jazz und kann als Verschmelzung aus Objekt und Musik oder auch als die sich dem Betrachter darbietende,
individuelle Erscheinung betrachtet werden.
Zur Entstehung der Jazzkeramik wurden verschiedene traditionelle und individuelle Techniken verwendet.
Zum Beispiel entstanden die Objekte „God Bless the Child“ und „Flying Fish“ mit Hilfe der traditionellen japanischen Technik Raku*.

Die Serie der „Abstammungslehre“ ist ein Versuch den menschlichen Charakter und die ihn beeinflussenden Faktoren
zu klassifizieren und zu erforschen. Mal humorvoll, mal ernst, erzählt die Künstlerin Geschichten von Gedankenentstehung
und Menschen; Sie kreiert ein erstarrtes, weiterentwickeltes Gebilde ihrer Gestalt.
Alle Werke sind aus grobschamottiertem Steinzeug, Rakuton oder Skulpturton per Hand aufgebaut (Plattentechnik, Tonwülsten).
In manchen Fällen wird die Tonmasse extra von der Künstlerin gemischt und vorbereitet.
Bei der Färbung werden verschiedene Metalloxide, Engobe oder Farbkörper verwendet.
Die Werke werden in verschiedenen Decors-Techniken ausgeführt. Während der Trocknung werden die Objekte mit einem Stein
mehrmals poliert und danach mit einem weichem Tuch oder einem Ledertuch geglättet. Der Schrühbrand verläuft bei 980 C.
Geschrühte Objekte werden wiederholt bearbeiten. Bei der weiteren Färbung verwendet die Künstlerin Carbonate, Sulfate und Oxide.
Beim Garbrennen der Werke sind Temperaturen von bis zu 1200 C erforderlich.
Aus einem Inteview (Zeitung „Art Ukraina“)
„Die Formgefühle von Keramikobjekten und Jazzmusik gehören für mich zusammen.
Die Stille, Konzentration im Atelier und die Lebendigkeit der Spontanität der Jazzimprovisationen geben mir einen Impuls.“

*Raku Das glasierte oder unglasierte Gefäß wird – entgegen dem herkömmlichen Verfahren Keramik zu brennen
(langsames Abkühlen im geschlossenen Ofen)– Wegen der starken Rauchentwicklung meist im Freien gebrannt.
Bei diesem Niedrigbrand werden die rotglühenden Gefäße einzeln mit einer langen Zange bei Temperaturen um 1000 C
dem Ofen entnommen und in einem Behälter mit organischem Brennstoff (Laub, Stroh, Heu, etc.) luftdicht eingebettet.
Raku-Keramik ist oft relativ dickwandig, damit sie bei diesem Wechsel vom Ofen zum Behälter nicht zuviel Hitze verliert.
Der entstehende Rauch (Kohlenstoff), der Sauerstoffentzug sowie die im Laub enthaltenen Mineralien wirken stark
auf den Tonscherben und die Glasurfarbe ein. Blatt- und Grasabdrücke verewigen sich manchmal in der noch weichen Glasur.
Durch die stark reduzierende Atmosphäre wird der noch weichen Glasur Sauerstoff entzogen. Die chemische Zusammensetzung
verändert sich teilweise, z.B. aus Kupferoxid (grün) wird Kupfer (rot), und die Glasurfarbe ändert sich.
Kohlenstoff (schwarz) dringt durch Haarrisse (Krack) und lagert sich im Tonscherben ein. Der Brennverlauf
lässt sich beim Raku nur bedingt steuern, sodass jedes Stück ein unnachahmliches Unikat ist.


Februar 2009 B&B Galerie München



Februar 2009 Galerie bei der Komödie
TANJA BORUSHKO
Keramikobjekte

IRA TSANTEKIDOU
Ölbilder

Ausstellung

23. 01 – 25. 02. 2009 Zur Eröffnung am Freitag, den 23. Januar 2009 um 19.00 Uhr laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein.
Die Künstlerinnen sind anwesend.

Öffnungszeiten: Mo.- Fr. 10.00 – 18.00,
Sa. 10.00 – 16.00 und nach Vereinbarung

Galerie bei der Komödie
Bauerntanzgässchen 6 – 86150 Augsburg
Tel. 0821/15 74 12

Foto von Eröffnung
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